Hüftschmerzen in Dübendorf behandeln – PhysioFit Kauz

Ein Ziehen in der Leiste beim Aufstehen, Schmerzen an der Aussenseite beim Liegen auf der Seite, ein steifes Gefühl nach längerem Sitzen: Das Hüftgelenk trägt bei jedem Schritt ein Vielfaches des Körpergewichts – und meldet sich, sobald Führung oder Belastbarkeit nicht mehr stimmen.

Bei PhysioFit Kauz in Dübendorf behandeln wir Hüftschmerzen ursachenorientiert. Wir kombinieren manuelle Therapie an den Extremitäten mit gerätegestützter Trainingstherapie und Gangschulung – denn eine schmerzende Hüfte braucht fast immer beides: Beweglichkeit und Kraft.

Physiotherapeutische Behandlung bei Hüftschmerzen – PhysioFit Kauz in Dübendorf
Behandlung von Hüftschmerzen bei PhysioFit Kauz in Dübendorf
KVGKassenpflichtig mit ärztlicher Verordnung
6–12Einheiten je nach Befund
3–5×Körpergewicht wirken beim Gehen
DübendorfIm Schörli 5, 8600 Dübendorf

Warum tut die Hüfte weh?

Hüftschmerzen entstehen durch Gelenkverschleiss, Überlastung, muskuläre Dysbalancen oder Reizungen der umliegenden Weichteile. Die häufigsten Ursachen sind Hüftarthrose (Coxarthrose), das femoroacetabuläre Impingement, die Schleimbeutelentzündung am äusseren Hüftknochen, Labrumschäden sowie Beschwerden nach einer Hüftprothese. PhysioFit Kauz in Dübendorf behandelt sie mit manueller Therapie, gezieltem Kraftaufbau und Gangschulung.

Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk mit tiefer knöcherner Führung – anders als das Knie ist es dadurch von sich aus stabil. Diese Stabilität hat einen Preis: Die Beweglichkeit ist begrenzt, und wenn sie verloren geht, weicht der Körper aus. Meistens über den unteren Rücken, manchmal über das Knie. Deshalb sitzt die eigentliche Ursache von Rückenschmerzen erstaunlich oft in der Hüfte – und umgekehrt.

Die Belastungen sind erheblich. Beim normalen Gehen wirkt auf das Hüftgelenk etwa das Drei- bis Vierfache des Körpergewichts, beim Treppensteigen noch mehr. Bei 75 Kilogramm Körpergewicht sind das rund 250 Kilogramm bei jedem einzelnen Schritt. Was diese Last abfängt, ist nicht der Knochen allein, sondern die Muskulatur rund um das Gelenk.

Der wichtigste Zusammenhang: Die Gesässmuskulatur ist der zentrale Stabilisator der Hüfte. Ist sie schwach – und das ist bei überwiegend sitzender Tätigkeit die Regel – kippt das Becken bei jedem Schritt leicht ab. Die Folge sind Ausweichbewegungen, die sich über Monate als Schmerz bemerkbar machen. Fast jede erfolgreiche Hüftbehandlung enthält deshalb gezielte Gesässkräftigung.

Sergej Kauz, Heilpraktiker und dipl. Physiotherapeut, behandelt Hüftschmerzen in Dübendorf

Wer behandelt Ihre Hüfte bei PhysioFit Kauz?

Sergej Kauz, Praxisinhaber von PhysioFit Kauz in Dübendorf, ist Heilpraktiker und dipl. Physiotherapeut mit Zusatzausbildungen in manueller Therapie für Extremitäten, gerätegestützter Krankengymnastik sowie Lymphdrainage- und Ödemtherapie – genau die drei Bereiche, die bei Hüftbeschwerden und nach Hüftoperationen zählen.

Bei Hüftbeschwerden greifen diese Kompetenzen ineinander. Die manuelle Therapie für Extremitäten stellt die Gelenkbeweglichkeit wieder her – bei Arthrose ist es meist die Innendrehung, die zuerst verloren geht. Die gerätegestützte Krankengymnastik baut anschliessend die Gesäss- und Oberschenkelmuskulatur dosiert und messbar auf. Und die Lymphdrainage- und Ödemtherapie ist nach einer Hüftprothese das Werkzeug, mit dem die Schwellung zurückgeht, bevor der Kraftaufbau beginnt.

Ergänzt wird das durch die Weiterbildung «Reflektierte Praxis – Wissenschaft verstehen» an der ZHAW. Die Therapie richtet sich nach dem aktuellen Befund und der Evidenzlage, nicht nach einem Standardprogramm.

  • Manuelle Therapie – Extremitäten & Wirbelsäule
  • Gerätegestützte Krankengymnastik
  • Lymphdrainage- & Ödemtherapie
  • Dipl. Physiotherapeut (MOTIMA)
  • Heilpraktiker
  • Kinesio-Taping
  • Reflexzonentherapie am Fuss
  • Reflektierte Praxis, ZHAW

Wo genau sitzt Ihr Hüftschmerz?

Die Lokalisation gibt einen ersten Hinweis auf die Ursache: Schmerzen in der Leiste deuten typischerweise auf das Hüftgelenk selbst hin – etwa Arthrose oder Impingement. Schmerzen an der Aussenseite sprechen eher für eine Schleimbeutelentzündung oder eine Sehnenreizung. Schmerzen im Gesäss können vom Iliosakralgelenk, vom Piriformis-Muskel oder von der Lendenwirbelsäule ausgehen.

Wo der Schmerz sitztHäufige UrsachenTypische Auslöser
Leiste, tief im Gelenk Hüftarthrose (Coxarthrose), femoroacetabuläres Impingement, Labrumschaden Anlaufschmerz nach Ruhe, tiefes Sitzen, Drehbewegungen, Schuhe binden
Aussenseite, über dem Knochenvorsprung Bursitis trochanterica, Reizung der Gesässsehnen (Glutealtendinopathie) Liegen auf der Seite, Treppensteigen, längeres Gehen
Gesäss, tief sitzend Piriformis-Syndrom, ISG-Blockade, Ausstrahlung aus der Lendenwirbelsäule Langes Sitzen, Autofahren, einseitige Belastung
Vorne, in den Oberschenkel ziehend Hüftbeugerverkürzung, Leistenzerrung, Arthrose mit Ausstrahlung Aufstehen aus dem Sitzen, Sprint, Ausfallschritt
Diffus, mit Steifigkeit Fortgeschrittene Coxarthrose, entzündliche Reizung Morgensteifigkeit, Wetterfühligkeit, nachlassende Gehstrecke

Diese Zuordnung ersetzt keine Untersuchung – sie hilft nur beim Einordnen. Im Erstgespräch führen wir gezielte Funktionstests durch und grenzen ein, ob die Ursache tatsächlich in der Hüfte liegt oder aus dem Rücken kommt. Fragen vorab? +41 44 984 01 11

Welche Ursachen haben Hüftschmerzen?

Zu den häufigsten Ursachen zählen Hüftarthrose, femoroacetabuläres Impingement, Schleimbeutelentzündung am grossen Rollhügel, Sehnenreizungen der Gesässmuskulatur, Labrumschäden, das Piriformis-Syndrom, Leistenzerrungen sowie Beschwerden nach dem Einsatz einer Hüftprothese.

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Hüftarthrose (Coxarthrose)

Verschleiss des Gelenkknorpels. Typisch sind Anlaufschmerz nach Ruhe, zunehmende Steifigkeit und ein Verlust der Innendrehung. Bewegungstherapie gilt als Basisbehandlung der ersten Wahl.

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Impingement (FAI)

Knöcherne Einengung zwischen Schenkelhals und Pfanne. Schmerzen bei tiefer Beugung und Innendrehung – oft bei jüngeren, sportlich aktiven Menschen.

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Bursitis trochanterica

Reizung des Schleimbeutels über dem äusseren Hüftknochen. Charakteristisch ist der Schmerz beim Liegen auf der betroffenen Seite und beim Treppensteigen.

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Glutealtendinopathie

Überlastungsreizung der Gesässsehnen am Knochenansatz. Häufig verwechselt mit Bursitis, braucht aber gezielten Kraftaufbau statt Schonung.

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Labrumschaden

Riss der Gelenklippe, die die Hüftpfanne umgibt. Typisch sind Leistenschmerz, Blockadegefühle und ein Schnappen bei bestimmten Bewegungen.

🪑

Piriformis-Syndrom

Verspannung eines tiefen Gesässmuskels, der den Ischiasnerv reizen kann. Schmerz sitzt tief im Gesäss und strahlt manchmal ins Bein aus.

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Leistenzerrung

Überdehnung der Adduktoren, meist im Sport durch Sprints, Richtungswechsel oder Grätschbewegungen. Braucht dosierten Wiederaufbau statt Pause allein.

🪟

Hüftbeugerverkürzung

Langes Sitzen verkürzt den Hüftbeuger. Er zieht das Becken nach vorn, belastet Hüfte und unteren Rücken und schwächt gleichzeitig das Gesäss.

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Nach Hüftprothese

Nach dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks: Schwellung, Kraftverlust und ein verändertes Gangbild. Hier arbeiten wir mit Ödemtherapie, Mobilisation und dosiertem Aufbau.

Wann gehören Hüftschmerzen zuerst zum Arzt?

Ärztlich abgeklärt werden sollten Hüftschmerzen nach einem Sturz mit Unfähigkeit zu belasten, plötzlich einsetzende starke Schmerzen ohne erkennbaren Auslöser, Beschwerden mit Fieber, Rötung und Überwärmung sowie zunehmende Taubheit oder Kraftverlust im Bein.

Warnsignale, die eine ärztliche Abklärung erfordern:

  • Unfähigkeit, das Bein nach einem Sturz zu belasten (Verdacht auf Bruch)
  • Sichtbare Beinverkürzung oder Fehlstellung nach einem Trauma
  • Fieber, Rötung und Überwärmung im Hüftbereich (Verdacht auf Infektion)
  • Zunehmende Taubheit, Kribbeln oder Kraftverlust im Bein
  • Nächtlicher Ruheschmerz mit ungewolltem Gewichtsverlust
  • Bei Kindern und Jugendlichen: Hinken mit Hüft- oder Knieschmerz

In diesen Fällen steht die ärztliche Untersuchung an erster Stelle. Physiotherapie schliesst sich danach an – häufig als tragende Säule der Behandlung.

Die Hüfte schmerzt beim Aufstehen oder beim Gehen?

Wir finden heraus, ob die Ursache wirklich in der Hüfte liegt – und bauen sie gezielt wieder auf. In Dübendorf, mit eigenem Trainingsraum.

Wie behandelt PhysioFit Kauz Hüftschmerzen?

PhysioFit Kauz in Dübendorf behandelt Hüftschmerzen mit manueller Therapie zur Wiederherstellung der Gelenkbeweglichkeit, gerätegestütztem Kraftaufbau der Gesäss- und Oberschenkelmuskulatur, Gangschulung, Dehnung der Hüftbeuger, Ödemtherapie nach Operationen sowie Ultraschall- und Elektrotherapie bei Sehnenreizungen.

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Manuelle Therapie

Traktion und Mobilisation des Hüftgelenks, besonders zur Wiederherstellung der Innendrehung – der Bewegungsrichtung, die bei Arthrose zuerst verloren geht.

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Medizinische Trainingstherapie

Dosierter Kraftaufbau an therapeutischen Geräten – die am besten belegte Massnahme bei Hüftarthrose und nach dem Einsatz einer Hüftprothese.

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Gesässkräftigung

Der zentrale Baustein. Eine kräftige Gesässmuskulatur stabilisiert das Becken bei jedem Schritt und nimmt dem Gelenk einen erheblichen Teil der Last ab.

Krankengymnastik am Gerät
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Gangschulung

Eine schmerzende Hüfte verändert das Gangbild – und das veränderte Gangbild hält den Schmerz aufrecht. Wir korrigieren Schonhinken und Beckenabsenkung gezielt.

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Dehnung der Hüftbeuger

Langes Sitzen verkürzt den Hüftbeuger und kippt das Becken nach vorn. Gezielte Dehnung entlastet Hüftgelenk und unteren Rücken gleichermassen.

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Lymphdrainage & Ödemtherapie

Nach Hüftoperationen entscheidend: Solange das Gewebe geschwollen ist, lässt sich die Muskulatur kaum aktivieren. Abschwellung geht dem Kraftaufbau voraus.

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Ultraschall- & Elektrotherapie

Mit dem Enraf-Nonius Sonopuls (4-Serie) behandeln wir Sehnenreizungen und Schleimbeutelentzündungen und lindern Schmerzen per TENS.

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⚖️

Gleichgewicht & Gangsicherheit

Eine instabile Hüfte erhöht das Sturzrisiko. Gezieltes Balancetraining verbessert die Standsicherheit und schützt vor Folgeverletzungen.

Balance-Training
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Heimübungsprogramm

Kraft entsteht nicht in zwei Einheiten pro Woche. Sie erhalten ein alltagstaugliches Programm, das Sie zwischen den Terminen selbstständig durchführen.

Hüftarthrose: Warum Bewegung besser hilft als Schonung

Bei Hüftarthrose gilt Bewegungs- und Krafttraining international als Basisbehandlung der ersten Wahl – noch vor Medikamenten und operativen Massnahmen. Regelmässiges, dosiertes Training reduziert Schmerzen, verbessert die Beweglichkeit und kann den Zeitpunkt eines Gelenkersatzes hinauszögern. Schonung führt dagegen zu Muskelabbau und langfristig zu mehr Beschwerden.

Arthrose ist Knorpelverschleiss, und Knorpel wächst nicht nach. Daraus wird häufig der falsche Schluss gezogen, man könne nichts tun. Tatsächlich hängen das Ausmass des Knorpelschadens im Röntgenbild und das Ausmass der Schmerzen erstaunlich wenig zusammen: Es gibt Menschen mit ausgeprägter Coxarthrose und kaum Beschwerden – und umgekehrt.

Beeinflussbar sind die Faktoren drumherum: Muskelkraft, Beweglichkeit, Koordination und Körpergewicht. Da beim Gehen ein Mehrfaches des Körpergewichts auf das Gelenk wirkt, macht sich jedes reduzierte Kilo mehrfach bemerkbar.

Was das für Ihre Therapie bedeutet

  • Beweglichkeit zuerst: Bei Coxarthrose geht die Innendrehung als Erstes verloren. Sie zurückzugewinnen verbessert Gangbild und Alltag spürbar.
  • Gesässmuskulatur kräftigen: Der wirksamste einzelne Faktor für ein stabiles Becken und eine entlastete Hüfte.
  • Regelmässigkeit schlägt Intensität: Zwei bis drei moderate Einheiten pro Woche über Monate wirken mehr als kurze, harte Phasen.
  • Gelenkschonende Ausdauer: Radfahren und Schwimmen halten das Gelenk in Bewegung, ohne es zu stossen.
  • Gehstrecke als Massstab: Die schmerzfreie Gehstrecke ist die aussagekräftigste Grösse für den Verlauf – wir messen sie regelmässig nach.

Reha nach Hüftprothese in Dübendorf

Nach dem Einsatz einer Hüftprothese verläuft die Rehabilitation in Phasen: zuerst Abschwellung, sicheres Gehen und Einhaltung der Bewegungsgrenzen, dann Beweglichkeit und Muskelaktivierung, anschliessend progressiver Kraftaufbau und schliesslich die Rückkehr zu Alltag und Freizeitaktivitäten.

Die folgende Übersicht zeigt den typischen Verlauf. Massgeblich ist immer das Nachbehandlungsschema Ihres Operateurs – dieses hat Vorrang und wird von uns übernommen.

PhaseSchwerpunkteTypische Ziele
Phase 1
ca. Woche 0–2
Abschwellung und Lymphdrainage, Aktivierung der Gesässmuskulatur, Gangschulung an Gehstützen, Einhaltung der Bewegungsgrenzen Schwellung reduzieren, sicheres Gehen mit Hilfsmitteln, Alltagsbewegungen ohne Risiko
Phase 2
ca. Woche 3–6
Beweglichkeit steigern, manuelle Therapie, isometrische und leichte dynamische Kräftigung, Gangbild normalisieren Gehen ohne Stützen, symmetrisches Gangbild, Treppen mit Geländer
Phase 3
ca. Woche 7–12
Progressiver Kraftaufbau an Geräten, Gleichgewichts- und Koordinationstraining, Ausdauerkomponente Kraftaufbau im Seitenvergleich, längere Gehstrecken, Belastbarkeit im Alltag
Phase 4
ab ca. Monat 3
Belastungssteigerung, Rückkehr zu Freizeitaktivitäten, gelenkschonende Sportarten aufbauen Selbstständiges Training, Rückkehr zu Wandern, Radfahren und Schwimmen

Warum Abschwellung zuerst kommt: Geschwollenes Gewebe hemmt die Ansteuerung der Muskulatur reflektorisch – die Gesässmuskeln lassen sich schlicht nicht richtig aktivieren, egal wie sehr sich der Patient bemüht. Deshalb steht am Anfang jeder Hüft-Reha die Ödemtherapie, nicht das Krafttraining.

Wie läuft Ihre Hüftbehandlung bei uns ab?

  1. Befunderhebung & Funktionstests

    Wir erfassen Beschwerdeverlauf, Gehstrecke, Alltagsbelastungen und Vorgeschichte. Es folgen Beweglichkeitsmessung in allen Richtungen, spezifische Impingement- und Labrumtests, Kraftprüfung der Gesässmuskulatur im Seitenvergleich sowie eine Gang- und Beckenanalyse.

  2. Abgrenzung Hüfte oder Rücken

    Ein erheblicher Teil vermeintlicher Hüftschmerzen stammt aus der Lendenwirbelsäule oder dem Iliosakralgelenk. Diese Unterscheidung steht am Anfang – sie entscheidet über die gesamte weitere Behandlung.

  3. Therapieplan mit messbaren Zielen

    Sie erhalten konkrete Zwischenziele: Beweglichkeit in Grad, Kraft im Seitenvergleich, schmerzfreie Gehstrecke in Metern. So ist der Fortschritt nachvollziehbar und nicht Gefühlssache.

  4. Behandlung: mobilisieren und aufbauen

    Manuelle Therapie und bei Bedarf Ödem-, Ultraschall- oder Elektrotherapie schaffen die Voraussetzungen. Anschliessend folgt der dosierte Kraftaufbau in unserem Trainingsraum.

  5. Verlaufskontrolle & Anpassung

    Wir messen regelmässig nach und steigern die Belastung entsprechend. Trainingsreize müssen mitwachsen, sonst stagniert der Fortschritt nach wenigen Wochen.

  6. Selbstständigkeit & Rückfallprophylaxe

    Am Ende steht ein Übungsprogramm zur eigenständigen Fortführung sowie klare Empfehlungen zu Sportart, Belastungsdosierung und Sitzgewohnheiten.

Bitte zum ersten Termin mitbringen: ärztliche Verordnung (falls vorhanden) · Krankenkassenkarte · Operationsbericht und Nachbehandlungsschema bei Zustand nach OP · allfällige Röntgen- oder MRI-Bilder · kurze Sporthose und Turnschuhe.

Welche Hüftbeschwerden behandeln wir in Dübendorf?

PhysioFit Kauz behandelt unter anderem Hüftarthrose, femoroacetabuläres Impingement, Schleimbeutelentzündung am grossen Rollhügel, Glutealtendinopathie, Labrumschäden, Piriformis-Syndrom, Leistenzerrungen, ISG-Beschwerden sowie die Nachbehandlung nach Hüftprothese und Hüftarthroskopie.

Hüftarthrose (Coxarthrose) Femoroacetabuläres Impingement Bursitis trochanterica Glutealtendinopathie Labrumriss Piriformis-Syndrom ISG-Blockade Leistenzerrung Adduktorenbeschwerden Hüftbeugerverkürzung Nach Hüftprothese (Hüft-TEP) Nach Hüftarthroskopie Schnappende Hüfte (Coxa saltans) Beinlängendifferenz Hüftschmerzen beim Gehen Hüftschmerzen nachts

Hüftschmerzen oder Rückenschmerzen – wo ist der Unterschied?

Die beiden lassen sich von aussen oft kaum trennen. Als grobe Orientierung gilt: Schmerzen, die tief in der Leiste sitzen und bei Drehbewegungen des Beins auftreten, stammen meist aus dem Hüftgelenk. Schmerzen, die im Gesäss sitzen und ins Bein ausstrahlen, kommen häufiger aus der Lendenwirbelsäule oder dem Iliosakralgelenk. Die sichere Unterscheidung gelingt nur über gezielte Funktionstests – deshalb steht sie bei uns am Anfang jeder Behandlung. Mehr zu Beschwerden der Lendenwirbelsäule finden Sie auf unserer Seite zu Rückenschmerzen in Dübendorf.

Hüftschmerzen-Behandlung in Dübendorf: die Fakten im Überblick

PraxisPhysioFit Kauz – Physiotherapie Dübendorf
AdresseIm Schörli 5, 8600 Dübendorf, Schweiz
Telefon+41 44 984 01 11
E-Mailphysiofit-kauz@hin.ch
ÖffnungszeitenDienstag bis Freitag, 08:00–19:00 Uhr
AusstattungEigener Trainingsraum mit therapeutischen Geräten für medizinische Trainingstherapie
Behandlungsdauer6–12 Einheiten je nach Befund; nach Operationen entsprechend dem Nachbehandlungsschema länger
Belastung beim Gehenetwa das 3- bis 4-Fache des Körpergewichts pro Schritt (Richtwert)
KostenübernahmeKassenpflichtig über die Grundversicherung (KVG) mit ärztlicher Verordnung; Selbstbehalt 10 % zzgl. Franchise. Auch als Selbstzahler ohne Verordnung möglich.
Unfallbedingte BeschwerdenAbrechnung über die Unfallversicherung (UVG)
SprachenDeutsch, Rumänisch und Russisch auf Anfrage
Anfahrt15 Minuten mit dem Auto von Zürich; Bushaltestelle 50 Meter entfernt; kostenlose Besucherparkplätze (2 Stunden)
EinzugsgebietDübendorf, Zürich, Wallisellen, Volketswil, Dietlikon, Wangen-Brüttisellen, Oerlikon, Kloten, Glattbrugg

Was können Sie selbst bei Hüftschmerzen tun?

Im Alltag helfen: in Bewegung bleiben statt zu schonen, die Gesässmuskulatur regelmässig kräftigen, den Hüftbeuger nach langem Sitzen dehnen, gelenkschonende Ausdauer wie Radfahren oder Schwimmen, Belastungen dosiert steigern und bei Übergewicht eine Gewichtsreduktion – jedes Kilo wirkt beim Gehen mehrfach auf das Gelenk.

Ein vollständiges Übungsprogramm mit acht Übungen, Dosierung und Aufbauplan über zwölf Wochen finden Sie in unserem Ratgeber Hüftarthrose: 8 Übungen gegen Schmerzen und Steifigkeit.

Was hilft

  • Täglich gehen: Regelmässige moderate Belastung ernährt den Knorpel und erhält die Gehstrecke.
  • Gesäss kräftigen: Brücke, seitliches Beinheben und Ausfallschritt – wenige Minuten täglich genügen für den Anfang.
  • Hüftbeuger dehnen nach längerem Sitzen, idealerweise stündlich kurz aufstehen.
  • Radfahren und Schwimmen: Bewegung ohne Stossbelastung, ideal bei Arthrose.
  • Gewicht im Blick behalten: Beim Gehen wirkt ein Mehrfaches davon auf das Gelenk.

Was eher schadet

  • Dauerhafte Schonung: Führt zu Muskelabbau und langfristig zu mehr Belastung im Gelenk.
  • Sehr tiefes Sitzen auf niedrigen Sesseln – erschwert das Aufstehen und reizt das Gelenk.
  • Plötzliche Belastungssprünge: Vom Sofa zur Bergwanderung ist die häufigste Überlastungsursache.
  • Einseitiges Stehen mit ausgestelltem Becken – belastet eine Seite dauerhaft stärker.
  • Schmerzmittel, um weiterzumachen: Überdecken das Warnsignal, ohne die Ursache zu ändern.

Häufige Fragen zu Hüftschmerzen in Dübendorf

Was hilft bei Hüftschmerzen wirklich?

Am besten belegt ist die Kombination aus Beweglichkeitstraining und gezieltem Kraftaufbau, ergänzt durch manuelle Therapie. Entscheidend ist die Kräftigung der Gesässmuskulatur, weil sie das Becken bei jedem Schritt stabilisiert und dem Gelenk Last abnimmt. Passive Massnahmen wie Wärme oder Elektrotherapie helfen kurzfristig, ersetzen den Kraftaufbau aber nicht.

Woran erkenne ich, ob der Schmerz aus der Hüfte oder aus dem Rücken kommt?

Als grobe Orientierung: Schmerzen tief in der Leiste, die bei Drehbewegungen des Beins auftreten und das Anziehen von Schuhen erschweren, stammen meist aus dem Hüftgelenk. Schmerzen im Gesäss, die ins Bein ausstrahlen und beim Sitzen zunehmen, kommen häufiger aus der Lendenwirbelsäule. Sicher unterscheiden lässt sich das nur über gezielte Funktionstests – diese stehen bei PhysioFit Kauz am Anfang jeder Behandlung.

Hilft Physiotherapie bei Hüftarthrose?

Ja. Bewegungs- und Krafttraining gilt international als Basisbehandlung der ersten Wahl bei Hüftarthrose, noch vor Medikamenten und Operationen. Training stellt den Knorpel zwar nicht wieder her, verbessert aber Beweglichkeit, Muskelkraft und Koordination und reduziert dadurch Schmerzen deutlich. In vielen Fällen lässt sich der Zeitpunkt eines Gelenkersatzes damit hinauszögern.

Warum schmerzt meine Hüfte beim Liegen auf der Seite?

Schmerzen beim Seitenliegen sprechen typischerweise nicht für das Hüftgelenk selbst, sondern für eine Reizung an der Aussenseite – meist eine Schleimbeutelentzündung am grossen Rollhügel oder eine Sehnenreizung der Gesässmuskulatur. Ein Kissen zwischen den Knien entlastet oft spürbar. Behandelt wird vor allem mit Kraftaufbau, nicht mit Schonung.

Sollte ich bei Hüftschmerzen das Bein schonen?

In der Regel nein. Dauerhafte Schonung führt zu Muskelabbau, und je schwächer die hüftumgebende Muskulatur, desto höher die Belastung im Gelenk. Sinnvoll ist angepasste Belastung: schmerzauslösende Bewegungen vorübergehend reduzieren, aber täglich in Bewegung bleiben. Nach frischen Verletzungen oder Operationen gelten die ärztlichen Vorgaben.

Wie lange dauert die Behandlung von Hüftschmerzen?

Bei Überlastungsbeschwerden ohne strukturellen Schaden zeigen sich häufig nach 6 bis 12 Einheiten deutliche Fortschritte. Bei Hüftarthrose ist eine längerfristige Betreuung mit Eigentraining sinnvoll, da der Effekt vom regelmässigen Training abhängt. Nach Operationen richtet sich die Dauer nach dem Nachbehandlungsschema und umfasst meist mehrere Monate.

Wie lange dauert die Reha nach einer Hüftprothese?

Die Rehabilitation verläuft in Phasen und erstreckt sich üblicherweise über mehrere Monate. In den ersten Wochen stehen Abschwellung, sicheres Gehen und die Einhaltung der Bewegungsgrenzen im Vordergrund, danach folgen Beweglichkeit und progressiver Kraftaufbau. Der genaue Verlauf richtet sich nach dem Nachbehandlungsschema Ihres Operateurs, das wir übernehmen.

Welche Übungen sind bei Hüftschmerzen sinnvoll?

Im Mittelpunkt stehen Übungen für die Gesässmuskulatur – etwa Beckenheben, seitliches Beinheben in Seitenlage und kontrollierte Ausfallschritte. Ergänzt werden sie durch Dehnung des Hüftbeugers und Mobilisation der Innendrehung. Welche Übungen in welcher Dosierung passen, hängt vom Befund ab; ein pauschales Programm kann bei Impingement kontraproduktiv sein.

Darf ich mit Hüftschmerzen Sport treiben?

In den meisten Fällen ja, wenn die Belastung angepasst wird. Radfahren, Schwimmen, Aquajogging und Walking sind bei Hüftbeschwerden meist gut möglich und empfehlenswert, weil sie das Gelenk bewegen ohne zu stossen. Als Faustregel gilt: Leichte Beschwerden während der Belastung sind akzeptabel, solange sie sich innerhalb von 24 Stunden wieder beruhigen.

Was ist ein Hüft-Impingement?

Beim femoroacetabulären Impingement stossen Schenkelhals und Hüftpfanne bei bestimmten Bewegungen aneinander, weil einer der beiden Knochenanteile geringfügig anders geformt ist. Typisch sind Leistenschmerzen bei tiefer Beugung und Innendrehung – etwa beim tiefen Sitzen oder beim Anziehen von Socken. Betroffen sind häufig jüngere, sportlich aktive Menschen.

Übernimmt die Krankenkasse die Behandlung von Hüftschmerzen?

Mit ärztlicher Verordnung übernimmt die Grundversicherung (KVG) die Kosten der Physiotherapie nach Abzug von Franchise und Selbstbehalt von 10 Prozent. Sind die Beschwerden unfallbedingt, erfolgt die Abrechnung über die Unfallversicherung (UVG). Ohne Verordnung ist eine Behandlung als Selbstzahler jederzeit möglich.

Behandeln Sie auch Patienten aus Zürich und Umgebung?

Ja. Unsere Praxis an der Im Schörli 5 in Dübendorf ist mit dem Auto in rund 15 Minuten von Zürich erreichbar; die nächste Bushaltestelle liegt 50 Meter entfernt und kostenlose Besucherparkplätze stehen für bis zu zwei Stunden zur Verfügung. Zu uns kommen Patientinnen und Patienten aus Dübendorf, Zürich, Wallisellen, Volketswil, Dietlikon, Wangen-Brüttisellen, Oerlikon, Kloten und Glattbrugg.

Hüftschmerzen Dübendorf – Ihr Termin bei PhysioFit Kauz

PhysioFit Kauz · Im Schörli 5 · 8600 Dübendorf · Dienstag bis Freitag 08:00–19:00 Uhr